Adventstreffen der VdGEM

Der Freitag, der 3. Dezember war ein besonderer Tag für die deutsche Minderheit in Polen. Im Hotel Warmiński fand das Adventstreffen des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren statt.

Zur Veranstaltung waren viele eingeladene Gäste zusammengekommen, um Advent zu feiern. Dieses Treffen war von großer Bedeutung für die deutsche Minderheit in Polen. Neben den Vertretern der einzelnen Verbänden sind auch bedeutende Gäste gekommen. Darunter waren aus dem Generalkonsulat in Danzig die Generalkonsulin, Frau Cornelia Pieper und der Kulturreferent Herr Jörg Fahland gekommen. Das Marschallamt haben der Marschall Herr Gustaw Marek Brzezin, der Minderheitenbeauftragte des Marschalls der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Herr Wiktor Marek Leyk, die Vorsitzende der Kommission für internationale Zusammenarbeit beim Sejmik der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Frau Teresa Astramowicz-Leyk, der Vorsitzende der Kommission für ethnische und internationale Minderheiten beim Sejmik, Herr Jarosław Słoma und die Rätin des Sejmik, Frau Magdalena Palińska repräsentiert. Aus dem Verband der deutschen Gesellschaften in Oppeln ist der Vorsitzende, Herr Bernard Gaida erschienen. 

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Herrn Heinrich Hoch, dem Vorsitzenden des VdGEM, hat die Generalkonsulin das Wort ergriffen. Die Generalkonsulin Cornelia Pieper hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Herrn Heinrich Hoch ausgehändigt. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland Frank-Walter Steinmeier hat mit der wichtigsten Auszeichnung Heinrich Hoch geehrt. Die Überraschung und Freude war und ist enorm. 

Zahlreiche Gäste haben ihre gehaltene Ansprachen dem Geehrten gewidmet. Sie alle haben sein Engagement für die Belange von Mitgliedern der Minderheiten betont. Herr Heinrich Hoch ist wegen seiner Offenheit und seines hochengagierten Einsatzes nicht nur in der Woiwodschaft Ermland und Masuren bekannt. Er ist das Gesicht der Minderheit in Polen, sagte der Vorsitzende der VdG in Oppeln. 

Anschließend hat der Domherr André Schmeier das Gottes Wort gehalten. Er sprach vom Symbol der angezündeten Kerzen am Adventskranz, in dem er eine kurze Geschichte erzählt hat. Jede Kerze hat etwas anderes versinnbildlichen. Die Liebe, der Frieden, der Glaube und die Hoffnung. Solange die Hoffnung besteht, können wir alle anderen Kerzen anzünden. Diese kurze Geschichte kann unsere Wirklichkeit versinnbildlicht. 

Im Anschluss daran gab es ein festliches Abendessen. Die Gäste haben noch eine gute Gelegenheit gehabt, sich mit anderen Gästen zu unterhalten. Sehr oft wurde betont, dass uns an der direkte Kontakt besonders fehlt. Gut gestärkt konnten wir uns auf den Heimweg begeben.